Heiko Zimmermann
SAP-Berater, System Engineer und Entwickler.

Weblog

9. September 2015, 08:01

sehr gutes BuchIch habe einen OpenBSD Server bei Hetzner. Dort werden auch IPv6-Adressen bereit gestellt.
Dazu habe ich, wie gewohnt, /etc/hostname.re0 konfiguriert:

inet 176.9.xxx.xxx 255.255.255.224
!route add 88.198.37.xxx 88.198.37.xxx
inet6 2a01:4f8:160:xxxx::2 64
inet6 alias 2a01:4f8:160:xxxx::xxxx:xxxx 64
!route add -inet6 default fe80::1%re0

/etc/mygate:

176.9.xxx.xxx

Damit sollte alles funktionieren, so die Theorie.

Etliche Versuche später, habe ich festgestellt, dass ping6 -c 5 google.com und die Nutzung der IPv6-Adressen nur funktioniert, wenn man zuvor ping6 -c 5 fe80::1\%re0 durchführt.

Warum das erst nach einen ping6 auf fe80::1 bei Hetzner klappt, ist mir schleierhaft. Allerdings konnte ich das damit lösen, dass ich in /var/cron/tabs/root folgendes eingefügt habe:

@reboot sleep 5 && ping6 -c 10 fe80::1\%re0 > /dev/null

Damit ist das Problem, auch nach einem Reboot, gelöst.

Das ist mir wieder aufgefallen, als ich eine weitere Installation bei Hetzner durchgeführte. Deshalb habe ich nun mal einen Beitrag verfasst.

Christian Leue
14 April 2016, 10:26
Danke, Heiko! Anderthalb Tage habe ich gesucht... ;-)